1932        Stammesversprechen in Krefeld

Schon kurz nach ihrer Gründung 1929 war die DPSG damit beschäftigt, die Pfadfinderidee Robert Baden-Powells weiter zu verbreiten.

Seine Ideen fanden auch in der Gemeinde Schiefbahn sehr großen Anklang.

Am 21. Februar 1932 legte Willi Bungter stellvertretend für den Stamm Schiefbahn das Stammesversprechen ab.

 

1934        Kluften waren schon verboten

Die Kluften waren schon verboten, der Aktionsdrang der Schiefbahner war allerdings nicht aufzuhalten. So unternahmen sie z.B. eine Fahrradtour mit Übernachtung nach Kevelar.

 

1935        Ein Pfadfinderausweis

Josef Wingerath arbeitete gerade an seiner Pfadfinderprüfung 2. Grades, die Jungpfadfinderprüfungen hatte er bereits alle abgelegt.

Es war für jeden Pfadfinder eine Ehre, wenn er seine Prüfungen mit Erfolg abgelegt hatte.

 

1938        Pfadfinder besuchen Kindererholungsheim

Im Jahre 1938 wird die DPSG mit anderen katholischen Verbänden "zum Schutz von Volk und Staat" verboten. Vorher besuchten die Schiefbahner Pfadfinder aber noch ein Kindererholungsheim in Bracht.

 

1938- 1945     Pfadfinder leben weiter

Trotz Krieg, Schikanen und Verfolgung leben Pfadfindergruppen weiter; Pfadfinder geben Zeugnis ihres Glaubens im KZ und auch unter Soldaten. Trotz des Verbotes.

Leider fehlen im Stammesarchiv Aufzeichnungen darüber, was in dieser Zeit aus den Schiefbahner Pfadfindern geworden ist.

 

1945- 1954     Pfadfinder werden neu gegründet

In den Jahren 1947/48 werden wieder erste Kontakte zum Weltpfadfinderbüro geknüpft.

1949 gründet sich die DPSG neu und wird 1950 von der WOSM (World Organisation of Scout Movement) anerkannt. 1954 ist die DPSG Mitbegründer der internationalen Pfadfinderkonferenz.

In etwa im gleichen Jahr müssen sich auch die Schiefbahner Pfadfinder wieder zu Meuten und Sippen zusammengefunden haben. Diesen Rückschluß läßt ein offener Brief aus dem Jahr 1967 zu, wo es heißt: " Erstmalig in der 13- jährigen Geschichte unseres Stammes erscheint dieser Rundbrief." Außerdem erscheint auch in mehreren DPSG- Ausweisen das Jahr 1954 als Eintrittsjahr in die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg

 

1955          Schiefbahner Pfadfinder wieder on Tour

Das erste Foto nach dem Krieg zeigt fünf Schiefbahner Pfadfinder kurz vor der Abfahrt am alten Schiefbahner Bahnhof.

 

1956-1962      Die Pfadfinderschaft wächst und wächst

wird die erste DPSG-Jahresaktion unter dem Motto "Flinke Hände, Flinke Füße" ins Leben gerufen.

In späteren Jahren, nehmen an dieser Aktion auch die Schiefbahner Pfadfinder teil. Dies belegen Zeitungsartikel aus der "Schiefbahner Rundschau" und der "Schiefbahner Volkszeitung" von 1968.

 

1962        Schiefbahner Rover

Das erste offizielle Dokument aus dieser Zeit, die Urkunde von Paul-Günter Krämer, auf der bekundet wird, dass er am 14. August 1962 sein Roverversprechen abgelegt hat.

Damals versprach er: "Ich verspreche, dass ich mich mit der Gnade einsetzen will, Gott in der Kirche und in der menschlichen Gesellschaft zu dienen, jederzeit und allen Menschen zu helfen und im Geiste des Pfadfindertums zu leben."

 

1964    Die Pfadfinder sollen Hilfe leisten

Am 2. April 1964 erreicht den damaligen Kuraten Pater M. Mader OMI ein Brief. In diesem Brief bat man unter anderem um die Hilfe der Pfadfinder bei Gartenarbeiten.

Als Lohn "für die gute Sache" sollte es 100 Mark geben. Ob der Bitte damals entsprochen wurde, ist leider nicht mehr nachvollziehbar.

Etwas vorher, am 22. März 1964, wurde Paul- Günter Krämer als neuer Stammesführer des Stammes St. Hubertus Schiefbahn anerkannt.

Er war Nachfolger von Karl-Heinz Naus.

 

 

 

1965        Vollgeladenes Programm

Auf dem Stammesthing (Versammlung) am 05. Februar wurde ein reichhaltiges Jahresprogramm beschlossen und auch durchgeführt. Neben einer Mai-, Pfingst-, Sommer- und Truppfahrt waren auch pfadfinderische Themen im Programm enthalten unter anderem Erste Hilfe, Karte- Kompaß usw. . Der Höhepunkt war sicherlich der öffentliche Tanzabend am 26. Dezember 1965.

 

1967                    Ein erfolgreiches Jahr für die Pfadfinder

Am 20. März 1967 wurde Paul- Günter Krämer das Internationale Woodbadge- Abzeichen verliehen. Außerdem kamen in diesem Jahr die Juffis auf eine tolle Idee: Sie sammelten altes Spielzeug für ein Kinderheim. Am Ende der Aktion konnten 14 Jungs mit 12 Kisten einige Kinder glücklich machen. Übrigens zum ersten Mal in der Geschichte der Pfadfinder Schiefbahn gab es in diesem Jahr eine Stammeszeitung.

 

1968        Flinke Hände, Flinke Füße

Im Rahmen der DPSG-Aktion wollen die Schiefbahner den Kranken in aller Welt helfen. Deshalb halfen sie wie "Heinzelmännchen" in den Schiefbahner Haushalten aus und spendeten ihren Verdienst. Womit dann Medikamente für die Notleidenden gekauft und in die Welt verschickt wurden. Als Abschluss dieses Schiefbahner Power-Jahres gab es noch einen Elternabend "mit Schnäpsen und Würsten für Muttis und Vatis."

 

1969        Pfadfinder kümmern sich um Judenfriedhof

Den zweiten Platz in der Gauausscheidung (eine Art Bezirks Pfadfindermeisterschaften) belegte eine Juffigruppe aus Schiefbahn. Sie mußten ihr Können in Lagerumzäunung, Herstellung eines Gegenstands zur Verschönerung des Lagers, Erste Hilfe, Stafette, Spiel und Wettkochen unter Beweis stellen.

Außerdem kümmerte sich der Stamm um die Erhaltung des Schiefbahner Judenfriedhofs. Und bekam für seinen Einsatz eine großzügige Spende der Jüdischen Gemeinde in Mönchengladbach-Rheydt.

 

1971                    Pfadfinder fahren nach England

Zum ersten Mal nehmen die Schiefbahner an einem internationalen Lager teil. Es fand im Sommer 1971 in Sheffield/England statt.

 

 

 

1973        Renovierungsarbeiten

Schwer beschäftigt war der Stamm in diesem Jahr mit der Renovierung seines Gruppenraums. Die Arbeiten konnten allerdings erst 1974 abgeschlossen werden.

 

1974        Als Dankeschön wurde ein Spielplatz gebaut

Als "Großartiger Sozialeinsatz der Schiefbahner und Anrather Pfadfinder", wurde das Sommerlager in der Presse gelobt. Insgesamt bauten 42 Pfadfinder im Alter von 10 bis 15 Jahren als Projekt im fünf wöchigen Sommerlager einen Holzspielplatz für die Gemeinde Etzgersrieth.

 

1975        Pfadfinder verschwinden langsam von der Bildfläche

Nachdem Sommerlager in Etzgersrieth verschwanden die Pfadfinder langsam in der Vertiefung. Sie sollten erst 1980 wieder aus der Traufe gehoben werden. Nachdem der Stamm ca. fünf Jahre lang ruhen musste.

 

1980    Auf einem Geburtstag kommen erste Visionen

Alte Pfadfinder suchen wieder Kontakt zu einander und kommen auf die Idee, die Schiefbahner Pfadfinder aus ihren Dornröschenschlaf wieder aufzuwecken. Und nur einige Wochen später trifft man sich zu ersten konkreteren Gesprächen wieder.

 

1981        Stamm startet sein Kinderprogramm

Nach einer Anlaufphase wird nun bei den Kindern geworben. Man geht in Schulen, veröffentlicht Aufrufe im Pfarrbrief und in der Lokalzeitung. Die Kinder lassen auch nicht lange auf sich warten...

Die erste Meutenstunde der Wölflinge fand am 15. Dezember 1981 statt.

 

1982        Erste Ausflüge

Die Wölflinge und die Pfadis gehen auf Tour, die ersten in die Jugendherberge nach Hinsbeck und die zweiten in die Jugendherberge nach Brüggen-Bracht.

Am 23. Oktober 1982 legten folgende Leiter ihr Versprechen ab: Horst Schiffer, Andrea Stocks, Jürgen Marx, Edith Schiffer.

 

1983    Tag der offenen Tür

Mit einem Tag der offenen Tür im Christophorus- Heim (heute: Leuchtturm) in Schiefbahn sammeln die Pfadfinder im April Geld, um neue Zelte für das geplante Sommerlager in Hilders anzuschaffen. Am Tag zuvor legten 13  Wölflinge, drei Pfadfinder, ein Rover und ein Leiter in der Pfarrkirche ihr Versprechen ab.

 

1985        Basar am Jugendheim

Trotz einiger Regenschauer konnten die Pfadfinder ihren Basar veranstalten. Rund 50 Pfadfinder waren zusammen mit einigen Eltern den ganzen Tag in Aktion. Der Erlös ging damals zur Hälfte an das Oedter Behinderten-Kinderheim und an die Pfadfinder.

 

1987                    55 Jahre Pfadfinder

Mit einer bunten und abwechslungsreichen Zeltstadt feierten die Pfadfinder ihr 55-jähriges Bestehen in der Robert-Koch-Gemeindehalle. Die rund einhundert Mitglieder mischten dabei sowohl vor als auch hinter den Ständen kräftig mit. Aber auch Ex-Pfadfinder wie die Hochrradfaher mischten eifrig mit im Programm.

 

1988                    Kein Pfingstlager

Auf Grund von zu wenig Resonanz mußte das in diesem Jahr geplante Pfingstlager leider ausfallen. Ein Jahr später gab es dann aber wieder ein Pfingstlager.

 

1992                    "Transportlagerspielmobil"

In diesem Jahr bekommen die Pfadfinder ihren ersten LKW. Er wurde im Sommerlager auf den Namen "Scout Runner" getauft, und war bis 1995 immer ein treuer Begleiter auf allen größeren Stammesaktionen.

 

1993                    60 Jahre Pfadfinder Schiefbahn

Ein Jahr zu spät, feiern die Pfadfinder ihr 60-jähriges Bestehen. Da das Wetter in diesem Jahr auch mitspielte, konnten die Pfadfinder auf einen gelungen Basar auf dem Schulhof der Hubertus-Schule zurückblicken.

Kurz vor Weihnachten versammelten sich noch die Wölflinge, Jungpfadfinder und Pfadfinder an verschiedenen Plakatwänden um sie ihm Rahmen der Aktion "Pfadfinder gegen Fremdenfeindlichkeit" zu bemalen.

 

1994    Fahrradtour

Zum ersten Mal luden die Pfadfinder in diesem Jahr zur "Stoppelfete" ein. Nach einer vorangegangenen Fahrradrallye, hieß das Motto abends Party.

Am Sonntag gab es dann auch noch ein reichhaltiges Kinderprogramm, wobei keiner zu kurz kam.

Am 29. April 1994 wird der Förderverein der Pfadfinder gegründet. In diesem Jahr nahmen auch zum ersten Mal Schiefbahner Pfadfinder am Jamboree on the Air teil.

Außerdem fand zum ersten Mal der große Kinderkarneval der Pfadfinder Schiefbahn statt.

 

1995    Endlich ein eigenes Grundstück

Mit einem großem Frühschoppen konnten 1995 die Pfadfinder ihr neues Grundstück zwischen Schiefbahn und Wekeln einweihen. Regelmäßig finden Pfingstlager und Stufenaktionen im "Plaates Boosch", so der Name des Grundstücks, statt.

 

1996    Weltrekord für die Pfadfinder

Mit einem 359,9m² großen Münzteppich schafften es die Pfadfinder am 4. Mai 1996 ins Guinnesbuch der Rekorde.

Um auch genügend Münzen zusammenbekommen, veranstalteten die Pfadfinder im selben Jahr noch einen Basar auf dem Schulhof der Hubertus-Schule.

Kontakt in alle Welt suchte in diesem Jahr die Pfadfinderstufe. Sie nahm mit der Unterstützung der Amateurfunk-AG des St. Bernhard Gymnasiums am JOTA (Jamboree on the Air) teil.

 

1997    65 Jahre Pfadfinder

 

Am 2. Wochenende im September war es wieder soweit Fete bei den Pfadfindern. Gestartet wurde am Samstag mit einer Jubiläumsdisco für die Eltern, Rover, Pfadfinder und Leiter. Am Sonntag gab es dann einen Pfadfindermarkt für jeder Mann.

Auch in diesem Jahr suchten die Pfadfinder wieder Kontakt in alle Welt. Erneut nahmen sie am JOTA teil. Diesmal hatte man aber dafür eigens eine komplette Funkstation auf dem Grundstück aufgebaut.

 

1998    "Sir Vival" in Schiefbahn

Als Gast konnten die Schiefbahner in diesem Jahr den Outdoor-Star Rüdiger Nehberg willkommen heißen. Viele Willicher-Bürger fanden den Weg in die Kulturhalle, um die Erzählungen des erfahrenden "Sir Vival" zu hören. Bei der anschließenden Tombola gab es einige tolle Gewinne.

Was steht an?

Tannenbaumaktion 2018

Flag Counter