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Aktuelle Pressemitteilungen
Artikel zu unserem Pfingstlager erschienen am 03.06.2004 in der Rheinieschen Post
Artikel vom 31.03.2004
 

Wie die Vandalen

Schiefbahn. „Das darf doch nicht wahr sein.“ Kai Stengel, 1. Vorsitzender des Stamm St. Hubertus der Schiefbahner Pfadfinder ist fassungslos.

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Vorsitzender Kai Stengel (l.) und Jürgen Marx vom Stamm St. Hubertus Schiefbahn können es kaum fassen: der erst vor wenigen Tagen reparierte Zaun ist schon wieder zerstört.

 

Vor drei Tagen hatten die Pfadfinder den Zaun repariert und jetzt ist er schon wieder kaputt. Der Vandalismus im Pfadfinderwäldchen ist nicht neu: Erst fing es mit Verschmutzungen des gesamten Grundstücks an, dann wurde ein Wohnwagen schrottreif zertrümmert. Der traurige Höhepunkt gipfelte in der Brandstiftung der offenen Schutzhütte. Jetzt flickten die Schiefbahner Pfadfinder zum wiederholten Mal den Zugang von Wekeln aus, um den mittlerweile schon selbstverständlichen Zustrom über diesen „Wanderpfad“ zu stoppen. Dieses Grundstück, darauf weisen die Schiefbahner Pfadfinder hin, ist von den Pfadfindern gepachtet und somit Privatgrundstück. „Das sollten auch die Eltern ihren Kindern deutlich machen“, so Pressesprecher Jürgen Marx.
Die Geduld der Kinder und der Leiter sei am Ende, schlimmer aber noch sei die große Enttäuschung der Pfadfinder darüber, dass man ihnen alles Aufgebaute und Gepflegte mutmaßlich zerstören wolle. Wegen der nicht endenden Zerstörungen werde der Stammesvorstand jeden Fremden vom Grundstück verweisen und gegebenenfalls Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch stellen. Zerstörungen, die zufällig beobachtet werden, können die Bewohner der Stadt Willich beim Stammesvorsitzenden Kai Stengel unter Telefon 0172/2074342 melden.

vom 06.01.2004

Tannbaumaktion 2003
Artikel vom 06.01.2004

Harziger Abtransport

Stadt Willich (SF). Die achte Tanne macht den vier Pfadfindern schon Probleme. Mit geballter Kraft quetschen sie den ehemaligen Weihnachtsbaum in den Anhänger. Es passt.

Bevor es zurück ins Auto geht werden die Hände abgeklatscht, denn „kaum einmal angefasst, klebt das Harz schon an den Fingern“, sagt Christiane Wellen. „Selbst durch die Handschuhe“, ergänzt Christian Petkau. Christiane und Johannes Wellen sind das schon gewohnt, denn sie sind heute nicht zum ersten Mal dabei. „Seit knapp zehn Jahren sammeln wir die Weihnachtsbäume ein“, berichtet Elisabeth Wellen, Hauptverantwortliche für die Sammelaktion. Zwischen 100 und 120 Nadelträger, meist aus Schiefbahn, aber auch aus Willich, Neersen und Anrath sammeln die Pfadfinder an den Januarwochenenden ein. „Teilweise sind wir mit vier Wagen unterwegs", sagt Elisabeth Wellen.Mindestens drei Euro bezahlen die Bauminhaber für die Abholaktion. „Das Geld ist für unsere Jugendarbeit. Zum Beispiel wird unter anderem davon unser Kinderkarneval finanziert. Es kann also ruhig mehr gespendet werden“, erklärt Elisabeth Wellen.
„Es ist ja auch unsere Haupteinnahmequelle“, ergänzt Andreas Sander. Wenn alle Bäume eingesammelt sind, werden sie geschreddert, um sie danach wieder der Natur zuzuführen.
Los geht es für die Pfadfinder jeden Samstagmorgen im Januar um 10 Uhr mit einem Kaffee bei Familie Wellen. Dort wird alles Nötige besprochen.

Heute möchte eine Willicherin angerufen werden, bevor die Pfadfinder die Tanne abholen kommen. Für Christiane und Johannes Wellen, Andreas Sander und Christian Petkau geht es jedoch zunächst zur Antoniusstraße in Schiefbahn, zum Leitwesen der Baumbesitzerin. Sie war am Abend zuvor feiern und hatte dabei die Pfadfinder ganz vergessen. Leicht verschlafen öffnet sie nach einiger Zeit dann doch die Tür. Über Balkon und Garten entfernen ihr die jungen Leute das Nadelgestrüpp. „Zum Glück war der Baum abgeschmückt“, lacht Johannes Wellen. „Einmal haben wir sogar noch dabei geholfen.“ Ein anderes Mal bekam der Ausdruck „Vorsicht, Baum fällt!“ eine ganz andere Bedeutung: „Da sollten wir einen Baum aus dem sechsten oder siebten Stock einfach herunterwerfen um keinen Dreck zu machen“, so der 21-Jährige.
Doch meist stehen die Bäume direkt vor der Tür oder im Garten. So auch bei der Willicherin: Sie ist, wie die vier am Telefon erfahren, noch einkaufen, der Baum steht jedoch schon abholbereit im Hof. Eine Nachbarin lässt spontan ebenfalls ihren Baum mitnehmen. Nachdem alle Adressen abgeklappert sind, werden die Bäume am Hof gestapelt.

Zurück bei Familie Wellen riecht es lecker nach Kartoffelsuppe. Doch bevor die verspeist wird, wird das Harz von den Händen gewaschen.

Und hier einige weitere Zeitungsartikel über unseren Stamm!

Friedenlicht 2001

Tannbaumaktion 2002

Rheinische Post vom 01.04.2003
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Rheinische Post vom 05.03.2002
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Aus den Willicher Nachrichten vom 31.05.2000

Aus der Westdeutschen Zeitung vom 06. April 2000